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samuelclemens

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Dienstag, 8. November 2016, 17:15

"The Big Bang Theory"-Spin-Off "Sheldon"

Zitat

Das "Big Bang Theory"-Universum könnte bald ein sprunghaftes Wachstum erleben: CBS und Serienproduzent Warner Bros. TV verhandeln um ein Spin-Off namens "Sheldon". Das berichtet Deadline. Demnach soll es sich von der Grundidee dabei um eine Art "Malcolm mittendrin" handeln, in dem der 12-jährige Sheldon Cooper in seiner Jugend in Texas im Zentrum steht. Das Projekt würde als Single-Camera-Comedy realisiert werden.

Aus der Mutterserie "The Big Bang Theory" ist über Sheldons Jugend etabliert, dass er in Galveston in Texas aufwuchs, wo er sich wenig zu Hause fühlte. Sheldon hat einen älteren Bruder namens Gregory und eine Zwillingsschwester namens Missy. Seine Mutter Mary (in der Hauptserie von Laurie Metcalf porträtiert) ist eine gläubige Christin, die der evangelikalen Prägung des Glaubens folgt. Sheldons Vater George Cooper ist ein Alkoholiker, der eher einen geringen Einfluss auf sein Leben hat. Anders sieht das mit seiner geliebten Großmutter Meemaw aus. Zum Handlungszeitpunkt ist sein Großvater Pop-Pop schon seit knapp sieben Jahren verstorben.

Hinter der Kamera von "Sheldon" würden "Big Bang"-Ko-Schöpfer Chuck Lorre, sein aktueller Ko-Showrunner Steve Molaro und Sheldon-Cooper-Darsteller Jim Parsons wirken. Vermutlich würde auch der andere Ko-Schöpfer, Bill Prady, involviert sein. Der war anfangs von "Big Bang Theory" auch Ko-Showrunner, hatte sich aber zwischenzeitlich auf eigenen Wunsch etwas aus der Produktionsverantwortung zurückgenommen.

Zum jetzigen Zeitpunkt existiert noch kein Drehbuch für das Projekt. Trotzdem kann angenommen werden, dass CBS direkt einen Serienpiloten bestellen wird und und das Format beste Chancen hätte, für eine Serienbestellung in der Season 2017/18 durchgewunken zu werden.

Aktuell befindet sich "The Big Bang Theory" in der zehnten Staffel und damit auf der Zielgeraden der letzten Dreijahresbestellung. Es besteht kein Zweifel daran, dass CBS und Warner Bros. TV ein Interesse haben, die Sitcom fortzusetzen: Sie ist nach "Sunday Night Football" (NBC) und "Empire" (FOX) weiterhin die dritterfolgreichste Serie der Broadcast-Networks bei den Gesamtzuschauern (14 Millionen Zuschauer Live+SD) und auch in der werberelevanten Zielgruppe ähnlich erfolgreich.

Die jetzigen Verhandlungen über ein Spin-Off ist demnach an die Verhandlungen über weitere "Big Bang"-Staffeln gekoppelt. Hier haben CBS und Warner das Problem, dass sie mit den fünf Hauptdarstellern (Parsons, Kaley Cuoco, Johnny Galecki, Kunal Nayyar und Simon Helberg) ebenfalls neue Verträge abschließen müssen, die Gehaltserhöhungen jenseits der 1 Million US-Dollar enthalten dürften.

Spin-Offs sind bei CBS ein üblicher Weg, mit erfolgreichen Serien-Franchises umzugehen - dort liefen unter anderem das "CSI"-Franchise und aktuell hat man das "Navy CIS"-Franchise. Bei Sitcom-Franchises kommt man nicht umhin, die erfolgreiche NBC-Serie "Frasier" zu "Cheers" als Erfolgsgeschichte anzuführen, während "Joey" bei "Friends" und auch "After M*A*S*H" zu "M*A*S*H" als Fehlschläge anzuführen sind.
08.11.2016, 07.37 Uhr - Bernd Krannich/wunschliste.de in TV-News international


Na, das kann ja was werden. Sheldon als 12 Jähriger. Ob das gut ankommt? Bei Kindern kommt dieses Charakterbild eigentlich selten gut rüber und wäre mMn hauptsächlich vom Cast für die Hauptrolle abhängig. Ich bezweifle stark das man einen 12 (oder 15-20) jährigen findet der Sheldon als Kind auch nur annähernd sympathisch rüberbringen kann.
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cayden

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Dienstag, 8. November 2016, 18:13

Eine der schlimmsten Serien aller Zeiten. Egal, wann man ProSieben einschaltet: Big Bang Theory läuft immer.
Und so uuuuuuuunlustig :S
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Yodler

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Dienstag, 8. November 2016, 20:04

Ich konnte mit dieser Serie auch nie etwas anfangen. Da sind sogar die kruden anti-TBBT Memes lustiger.

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samuelclemens

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Dienstag, 8. November 2016, 23:04

TBBT mag ich auch nich schaun. Aber das ändert nix daran das Sheldon eines der kultigsten Charaktere des aktuellen TV Geschehens ist.
Als ich die überschrift zuerst las hatte ich schon gehofft Jim Parsons würde eine eigene Sheldon Serie bekommen ohne den unerträglichen Rest des TBBT Ensemble.
Aber TBBT soll hier ja nich zur Diskussion stehn.
Die Frage ist, ob ein zweiter "Malcolm mitendrinn" heute überhaupt noch funktionieren kann. Selbst da wurde die Serie eher von den starken Nebencharakteren als von der Hauptfigur getragen. Eigentlich war die Figur des hochbegabten inmitten einer Schaar verrückter Familienmitglieder eher sehr langweilig geraten meiner Meinung nach. Er wirkte nicht einmal besonders schlau oder besserwisserisch. Hier hätte ich mir eher einen Francis als hochbegabten und schlauen Tunichtgut gewünscht anstatt die des ständig unterlegenen Fußabtreters. Diese Sparte bediente Al Bundy ja mehr als gut!
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Prometheus

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Dienstag, 8. November 2016, 23:18

Eine der schlimmsten Serien aller Zeiten. Egal, wann man ProSieben einschaltet: Big Bang Theory läuft immer.
Und so uuuuuuuunlustig :S


Ich muss zugeben, ich finde einige Episoden sogar lustig. :) Allerdings sind es mittlerweile zu viele Staffeln (eigentlich hatte ich gedacht die Serie wäre schon "gecancelled" worden) und Pro7 sendet die Serie zudem kaputt, wie alles andere was da läuft...Die Simpsons geht ja noch, aber ganz schlimm ist es bei "The Big Bang Theory", "How I Met Your Mother" und "Two And A Half Men" (vor allem wenn die Folgen nach Charlies Ableben gesendet werden wird es unerträglich)...der Sender besteht Vor- und Nachmittags quasi nur aus diesen drei Serien. Zwischendrin (und ganz besonders schlimm Nachts) laufen dann so schreckliche Serien wie "2 Broke Girls", "Mike & Molly" und Müll übelster Sorte wie die Neuauflage "Odd Couple" und "Are You There, Chelsea?" ... und der Trend zu immer penetraneterem "Canned Laughter". Man kann nur hoffen dass "Sheldon" ohne letzt genanntem auskommt...ich persönlich hätte ja gerne lieber ein Spin-Off Namens "Howard" gesehen. :D :D :D

Zitat

Ich bezweifle stark das man einen 12 (oder 15-20) jährigen findet der Sheldon als Kind auch nur annähernd sympathisch rüberbringen kann.


Ich fand Sheldon noch nie besonders sympathisch, sein Markenzeichen ist ja sein unerträglicher Charakter, resultierend aus seiner scheinbaren Emotionslosigkeit und der Unfähigkeit mit anderen Menschen auf normaler Ebene zu kommunizieren. Allerdings finde ich die anderen Charaktere auch nicht viel sympathischer. "Penny" ist noch so etwas wie die einzig normale in der Gruppe, mit kurzen Haaren gefällt sie mir allerdings gar nicht...sieht mir zu sehr nach Miley Cyrus aus. :S
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samuelclemens

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Mittwoch, 9. November 2016, 00:17

Ich fand Sheldon noch nie besonders sympathisch, sein Markenzeichen ist ja sein unerträglicher Charakter, resultierend aus seiner scheinbaren Emotionslosigkeit und der Unfähigkeit mit anderen Menschen auf normaler Ebene zu kommunizieren.


Vielleicht ist sympathisch das falsche Wort- Die Figur muss einfach beim Publikum positiv ankommen. Das ist schwerer als man denkt. Schon das flasche Gesicht hinter dem Charakter kann nach hintn losgehen.
Das muss nicht immer heißen die Figur muss lieb, nett oder gar einer der guten sein. Nehmen Wir Walter White aus Breaking Bad. Laut Aussage eines Bekannten würde der privat keine 5 Minuten mit so nem Typen verbringen wollen. Aber auf der Mattscheibe kommt der bei ihm sehr gut an.
Das ist schon bei überzeichneten Bad Ass Figuren sehr schwer hinzubekommen. Aber ein hochbegabtes, besserwisserisches und sozial unangepasstes Kind darzustellen ist umso schwieriger. Das will man bei Kindern normalerweise nicht sehen. Delhalb hat man den Hochbegaten Malcolm damals auch nach und nach auf leicht asozialen (Looser) Normalo heruntergeschraubt wie der Rest der Familie. Wobei ich denke das Dewey der eigentlich intelligenteste in der Familie ist da er anders als Malcolm nicht nur Hochbegabt sondern auch schlau ist.
Man schaue sich doch nur das Beispiel bei Spy an. Die Figur des Marcus ging mMn total in die Hose. Ein Kind das man als Zuschauer am liebsten ins Heim stecken mag...
Stellt euch nun mal Sheldon als pubertierenden vor... :cursing:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »samuelclemens« (9. November 2016, 00:26)

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Yodler

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Mittwoch, 9. November 2016, 00:41

Die sollten lieber mal eine 12-jährige Version von Arthur Spooner rausbringen.

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Prometheus

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Mittwoch, 9. November 2016, 00:50

Walter White/Heisenberg ist auch eine ganze andere Nummer ... sowas wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Aber man selbst merkt gar nicht wie skrupellos dieser Charakter in der Serie agiert, sein Handeln scheint immer irgendwie gerechtfertigt zu sein, man sympathisiert laufend mit ihm und es gibt immer noch einen der noch fieser ist als Walter White. Es war nicht Malcolm, sondern Breaking Bad war DIE Serie für Bryan Cranston...man hätte sich das wohl nie vorstellen können.

Zitat von »samuelclemens«

Wobei ich denke das Dewey der eigentlich intelligenteste in der Familie ist.


Beide waren auf ihre Art intelligent, Malcolm auf theoretischer Ebene, Dewey eher in der Praxis...letztlich zählt aber nicht das Wissen, sondern wie kann ich Wissen nutzvoll umsetzen, das ist Malcolm nie gelungen. ^^ Er wurde auch nie wirklich ernst genommen (Napoleon-Komplex lässt grüßen) von der Familie (da wurde sogar Reese ernster genommen), man überschüttete ihn nur mit Erwartungsvorstellungen. Was mir bei Malcolm diesbezüglich auch negativ auffiel (was den Unterhaltungswert angeht), dass er von Staffel zu Staffel immer weinerlicher dargestellt wurde, gegen Schluss dann so etwas wie resignativ, das war dann wieder sympathischer. ^^ Dewey wandelte sich von kindlich naiv zu einer Art "Lebenskünstler" mit musischen Fähigkeiten. Reese verkam leider immer mehr zu einem Stereotyp, allerdings noch lange nicht so schlimm wie z.B. bei Jake Harper. Lois wurde immer weicher/"menschlicher", leider fehlte ihrem Charakter am Schluss ein wenig der Biss, den sie am Anfang der Serie hatte. Francis wurde ein WENIG vernünftiger und der einzige der eigentlich konstant immer derselbe blieb ist Hal. So viel vorerst zu MITM.

Zitat von »samuelclemens«

Man schaue sich doch nur das Beispiel bei Spy an. Die Figur des Marcus ging mMn total in die Hose.


Das stimmt leider, Dewey wäre in der Rolle womöglich besser/sympathischer gewesen. :lol:


Zitat von »samuelclemens«

Aber ein hochbegabtes, besserwisserisches und sozial unangepasstes Kind darzustellen ist umso schwieriger. Das will man bei Kindern normalerweise nicht sehen.


Was mir dazu einfällt wäre Charlie Tahan als William Woolf in "The Other Woman", der wäre eine geeignete kindliche Version von Sheldon gewesen, aber er hatte im Verlauf des Films dann auch liebenswerte Züge. Ob Sheldon jemals liebenswert war ist fraglich. ^^
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Prometheus« (9. November 2016, 00:56)

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Prometheus

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Mittwoch, 9. November 2016, 01:02

Die sollten lieber mal eine 12-jährige Version von Arthur Spooner rausbringen.



Wo wir abermals bei "Dewey" wären. :D

https://youtu.be/ySGD7FdYn_A?t=414

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samuelclemens

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Donnerstag, 16. März 2017, 02:08

Und nu haben wir och n neues Gesicht zum TBBT-Spin-off

Iain Armitage wird der neue mini Sheldon
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Aber mal lieber nicht mit einer auch nur ansatzweise langlebigen Serie rechnen. Die Vorabkritker scheinen sich wohl alle einig zu sein dass keiner einen 9 Jährigen Sheldon sehen will.
Der YS scheint aj dieses Jahr doch ziemlich beschäftigt. Leider lässt der Lebenslauf kaum auf einen erfahrenen YS Schauspieler schließen der eine so schwierige/komplizierte Rolle stemmen könnte.
Wie bereits erwähnt ist es eine Gratwanderung einen antisozialen Klugscheisser in dem Alter zu Porträtieren und dabei gleichzeitig als Sypathieträger rüberzukommen.
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Prometheus

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Donnerstag, 18. Mai 2017, 17:42

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